Diese Welt ist nicht unser Zuhause … oder doch? (This World Is Not Our Home... or Is It?)

Gott wird die neue Erde zu seiner Wohnung machen. (…) Himmel und Erde werden dann nicht mehr wie jetzt getrennt sein, sondern sie werden eins sein. Wenn wir uns mit dem endgültigen Sein der Gläubigen befassen, dabei aber die neue Erde außer Acht lassen, nehmen wir dem, was die Bibel über das künftige Leben sagt, die Kraft. —Anthony Hoekema

Viele Bücher über den Himmel machen keine Aussagen über die neue Erde. Andere Bücher befassen sich mit der neuen Erde, verunklaren jedoch ihre wahre Beschaffenheit: »Ist diese neue Erde wie unsere jetzige Erde? Wahrscheinlich nicht.« Doch warum nennt Gott sie die neue Erde, wenn sie nicht so ist wie die jetzige Erde? Der Verfasser eines Buches schreibt: »Die Ewigkeit des Himmels wird so anders sein als alles, was wir kennen, dass unsere gegenwärtige Sprache sie nicht einmal beschreiben kann.« Gewiss kann unsere jetzige Sprache sie nicht vollständig beschreiben, doch sie kann dennoch die Ewigkeit beschreiben (wie z. B. in Offenbarung 21-22).

Viele Religionen, unter anderem der Buddhismus und der Hinduismus, beschreiben das Leben nach dem Tod als nebelhaft und unkörperlich. Das Christentum lehnt diese Vorstellung ausdrücklich ab. Paul Marshall schreibt: »Unser Geschick ist mit der Erde verbunden: eine neue Erde, eine erlöste und umgestaltete Erde, eine Erde, die mit dem Himmel vereint, aber trotzdem eine Erde ist.«

Unsere Sehnsucht nach Eden

Wir haben Heimweh nach Eden. Wir sehnen uns nach dem, was in unserem Herzen eingewurzelt ist. Wir sehnen uns nach dem, woran sich der erste Mann und die erste Frau freuten: nach einer vollkommenen und schönen Erde mit einer freien und unbeeinträchtigten Beziehung zu Gott, anderen Menschen, Tieren und unserer Umwelt. Jeder Versuch menschlichen Fortschritts ist ein Versuch, das wiederherzustellen, was beim Sündenfall verloren ging.

Unsere Vorfahren kamen aus dem Garten Eden. Wir sind auf dem Weg zu einer neuen Erde. In der Zwischenzeit leben wir auf einer von der Sünde verdorbenen Erde, zwischen dem Garten Eden und der neuen Erde. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass dies nicht unser natürlicher Zustand ist. Sünde und Tod, Leiden, Krieg und Armut sind nicht naturbedingt – sie sind die verheerenden Folgen unserer Auflehnung gegen Gott. Da wir Menschen sind, sehnen wir uns nach etwas Greifbarem und Gegenständlichem, nach etwas, das nicht vergeht.

Adam wurde aus Erde geformt, was unsere fortwährende Verbindung zur Erde begründet (1. Mose 2,7). So wie wir aus Erde gemacht sind, wurden wir auch für die Erde geschaffen. Hier könnte man einwenden, Jesus habe aber doch gesagt, er werde einen Platz für uns vorbereiten, zu dem er uns holen wird und an dem wir für immer mit ihm leben (Johannes 14,2-3). Stimmt. Doch was für ein Platz ist das? Offenbarung 21 gibt eine klare Antwort darauf: Dieser Platz ist die neue Erde. Dort wird das neue Jerusalem sein, wenn es vom Himmel herunterkommt. Erst dann werden wir wirklich zu Hause sein.

Anhaltspunkte für die Beschaffenheit des ewigen Himmels

Im Radio hörte ich einmal einen Pfarrer sagen: »In unserem jetzigen Leben gibt es nichts, das darauf hinweisen kann, wie der Himmel ist.« Wenn der ewige Himmel eine neue Erde sein wird, dann müsste das aber doch bedeuten, dass die jetzige Erde uns Hinweise darauf bietet, wie der Himmel sein wird.

Die Bibel gibt uns eine Reihe von Bildern, die Spuren legen und Andeutungen über den Himmel machen. Es wird uns zum Beispiel gesagt, dass der Himmel eine Stadt ist (Hebräer 11,10; 13,14). Wir wissen, was eine Stadt ist. In einer Stadt gibt es Gebäude, Kultur, Kunst, Musik, Sport, Güter und Dienstleistungen, Ereignisse aller Art. Und natürlich gibt es in Städten Menschen, die tätig sind, sich versammeln, miteinander sprechen und arbeiten. Der Himmel wird auch als ein Land beschrieben (Hebräer 11,16; Luther). Wir wissen, was ein Land ist. In einem Land gibt es Regionen, Landesherren, nationale Interessen, Stolz auf die Staatsangehörigkeit und Bürger, die sowohl verschieden wie auch vereint sind.

Warum sollten wir versuchen, uns die neue Erde ohne Flüsse, Berge, Bäume und Blumen vorzustellen, wenn wir uns unsere jetzige Erde ohne das alles nicht vorstellen können? Wenn das Wort Erde in diesem Ausdruck etwas bedeutet, dann bedeutet es, dass wir dort Dinge der Erde vorfinden – unter anderem eine Atmosphäre, Berge, Wasser, Bäume, Menschen, Häuser – ja sogar Städte, Gebäude und Straßen. (Diese uns vertrauten Dinge werden in Offenbarung 21-22 ausdrücklich erwähnt.)

Es wird uns gesagt, dass wir einen Auferstehungskörper erhalten werden (1. Korinther 15,40-44). Wir wissen, was ein Körper ist – unser ganzes Leben lang hatten wir einen! (Und wir können uns daran erinnern, dass unser Körper einmal besser ausgesehen hat als heute, oder etwa nicht?) Folglich können wir uns einen neuen Körper vorstellen.

Die Bibel spricht von einem neuen Jerusalem, das aus Edelsteinen gebaut ist. Einige der in Offenbarung 21,19-20 aufgezählten Juwelen gehören zu den härtesten Stoffen, die wir kennen. Sie sind ein Hinweis auf die materielle Stabilität der neuen Erde. Das Problem liegt nicht darin, dass die Bibel nicht viel über den Himmel spricht, sondern dass wir nicht auf das achten, was sie sagt.

John Eldredge schreibt: »Wir können nur das erhoffen, was wir uns wünschen.« Ich möchte diesen Gedanken weiterspinnen und hinzufügen: Wir können uns nur das wünschen, was wir uns vorstellen können. Wenn man glaubt, dass man sich den Himmel nicht vorstellen kann, dann kann man sich nicht für ihn begeistern. Dann kann man nicht in der kindlichen Erwartung und Vorfreude leben, die Gott so hoch schätzt (Markus 10,15).

Abraham wartete »auf eine Stadt mit festem Fundament …, deren Bauherr und Schöpfer Gott selbst ist« (Hebräer 11,10). Glauben Sie nicht, dass er sich vorstellte, wie diese Stadt sein wird, wenn er doch auf sie wartete? Abrahams Nachkommen »suchten nach einem besseren Ort, einer Heimat im Himmel« (Hebräer 11,16). Und als Nachfolger von Christus haben wir »hier keine bleibende Stadt, sondern die künftige suchen wir« (Hebräer 13,14; Luther). »Wir aber erwarten den neuen Himmel und die neue Erde, die er versprochen hat« (2. Petrus 3,13).

Ist der ewige Himmel ein wirklicher Ort?

Viele können der Versuchung nicht widerstehen, alles, was die Bibel über den Himmel sagt, im übertragenen Sinn zu deuten. Ein evangelikaler Theologe vertritt den Standpunkt: »Der Himmel ist zwar ein Ort und ein Zustand, doch in erster Linie ein Zustand.« Aber was bedeutet das? Ein anderer Theologe schreibt: »Paulus denkt an den Himmel nicht als einen Ort, sondern als Sein in der Gegenwart Gottes.« Doch wird nicht die Vorstellung von einem Ort erweckt, wenn eine Person »gegenwärtig« ist?

Jesus hat nicht gesagt, dass der Himmel »in erster Linie ein Zustand« oder eine »geistliche Beschaffenheit« ist. Er sprach von einem Haus mit vielen Räumen, in dem er einen Platz für uns vorbereitet (Johannes 14,2). In Offenbarung 21-22 werden die neue Erde und der neue Himmel als tatsächliche Orte geschildert, mit ausführlichen, konkreten Beschreibungen.

Jesus sagte seinen Jüngern: »Dann … werde ich kommen und euch holen, damit ihr immer bei mir seid, dort, wo ich bin« (Johannes 14,3). Er benutzt alltägliche, irdische und räumliche Begriffe, um den Himmel zu beschreiben.

Hätte Jesus gesagt, dass der Himmel ein Platz, ein Ort, ist, wenn dem nicht so wäre? Wenn wir den Himmel zu etwas weniger oder zu etwas anderem als einen Ort machen, dann berauben wir die Worte Christi ihrer Bedeutung.

Sind wir nur auf der Durchreise?

Der alte Gospelsong »Diese Welt ist nicht meine Heimat, ich bin nur auf der Durchreise« ist eine Halbwahrheit. Wir gehen von der Erde durch den Tod, aber schließlich kehren wir zum Leben auf die wiederhergestellte Erde zurück.

Die Erde hat durch unsere Sünde Schaden erlitten (1. Mose 3,17). Deshalb ist die Erde so, wie sie jetzt ist (nämlich unter dem Fluch), nicht unser Zuhause. Die Welt, wie sie war und wie sie sein wird, ist unser Zuhause. Wir haben noch kein Leben ohne Sünde, ohne Leid und ohne Tod erlebt. Und doch sehnen wir uns nach einem solchen Leben und einer solchen Welt. Wenn wir einen tosenden Wasserfall, herrliche Blumen, ein wildes Tier in seinem natürlichen Lebensraum oder die Freude in den Augen unserer Haustiere sehen, dann spüren wir, dass diese Welt unser Zuhause ist – oder zumindest dafür bestimmt war, unser Zuhause zu sein.

Die biblische Lehre von der neuen Erde weist auf etwas Überraschendes hin: Wenn wir wissen wollen, wie der endgültige Himmel, unser ewiges Zuhause, sein wird, dann betrachten wir am besten unsere Umgebung. Wir sollten in unsere Vorstellung von der neuen Erde nichts von dem übernehmen, was mit der jetzigen Erde nicht in Ordnung ist. Aber warum sollten wir uns nicht vorstellen können, wie es sein wird, nicht mehr von Krankheit und Tod bedroht zu sein? Können wir uns nicht die Schönheit einer Natur vorstellen, die nicht von Zerstörung verunstaltet ist?

Der HimmelDie Vorstellung von der neuen Erde als gegenständlichem Ort ist nicht die Erfindung kurzsichtiger menschlicher Fantasie. Er ist vielmehr die Erfindung eines transzendenten Gottes, der körperliche menschliche Wesen geschaffen hat, die auf einer gegenständlichen Erde leben sollen, und der beschlossen hat, selbst Mensch auf dieser selben Erde zu werden.

 

 

This World Is Not Our Home... or Is It?

God will make the new earth his dwelling place... Heaven and earth will then no longer be separated as they are now, but they will be one. But to leave the new earth out of consideration when we think of the final state of believers is greatly to impoverish biblical teaching about the life to come.

Anthony Hoekema, The Bible and the Future

Many books on Heaven speak only of the intermediate state, where Christians go when they die. Often they say nothing about the New Earth, where we’ll live forever as resurrected people.

Other books address the New Earth but deny its true nature. As one author puts it, “Is this new earth like our present earth? Probably not.” But if it isn’t, why does God call it a New Earth? This author also says, “The eternal phase of Heaven will be so unlike what we are familiar with that our present language can’t even describe it.” Certainly our present language can’t fully describe it, but it does in fact describe it (e.g., Revelation 21-22).

Many religions, including Buddhism and Hinduism, picture the afterlife as vague and intangible. Christianity specifically refutes this notion. Biblical Christianity doesn’t give up on humanity or the earth.

Paul Marshall writes, “Our destiny is an earthly one: a new earth, an earth redeemed and transfigured. An earth reunited with heaven, but an earth, nevertheless.”

Our Longing for Eden

We are homesick for Eden. We’re nostalgic for what is implanted in our hearts. It’s built into us, perhaps even at a genetic level. We long for what the first man and woman once enjoyed—a perfect and beautiful Earth with free and untainted relationships with God, each other, animals, and our environment. Every attempt at human progress has been an attempt to overcome what was lost in the Fall.

Our ancestors came from Eden. We are headed toward a New Earth. Meanwhile, we live out our lives on a sin-corrupted Earth, between Eden and the New Earth, but we must never forget that this is not our natural state. Sin and death and suffering and war and poverty are not natural—they are the devastating results of our rebellion against God.

We long for a return to Paradise—a perfect world, without the corruption of sin, where God walks with us and talks with us in the cool of the day. Because we’re human beings, we desire something tangible and physical, something that will not fade away.

Adam was formed from the dust of the earth, forever establishing our connection to the earth (Genesis 2:7). Just as we are made from the earth, so too we are made for the earth. But, you may object, Jesus said he was going to prepare a place for us and would take us there to live with him forever (John 14:2-3). Yes. But what is that place? Revelation 21 makes it clear—it’s the New Earth. That’s where the New Jerusalem will reside when it comes down out of Heaven. Only then will we be truly home.

Clues to the Nature of the Eternal Heaven

I heard a radio preacher say, “There’s nothing in our present experience that can suggest to us what Heaven is like.” But if the eternal Heaven will be a New Earth, doesn’t that suggest that the current Earth must be bursting with clues about what Heaven will be like?

Scripture gives us images full of hints and implications about Heaven. Put them together, and these jigsaw pieces form a beautiful picture. For example, we’re told that Heaven is a city (Hebrews 11:10; 13:14). When we hear the word city, we shouldn’t scratch our heads and think, “I wonder what that means?” We understand cities. Cities have buildings, culture, art, music, athletics, goods and services, events of all kinds. And, of course, cities have people engaged in activities, gatherings, conversations, commerce, and work.

Heaven is also described as a country (Hebrews 11:16). We know about countries. They have territories, rulers, national interests, pride in their identity, and citizens who are both diverse and unified.

If we can’t imagine our present Earth without rivers, mountains, trees, and flowers, then why would we try to imagine the New Earth without these features? We wouldn’t expect a non-Earth to have mountains and rivers. But God doesn’t promise us a non-Earth. He promises us a New Earth. If the word Earth means anything, it means that we can expect to find earthly things there—including atmosphere, mountains, water, trees, people, houses—even cities, buildings, and streets. (These familiar features are specifically mentioned in Revelation 21-22).

We’re told we’ll have resurrection bodies (1 Corinthians 15:40-44). When God speaks of us having these bodies, do we shrug our shoulders and say, “I can’t imagine what a new body would be like”? No, of course we can imagine it. We know what a body is—we’ve had one all our lives! (And we can remember when ours looked better and worked better, can’t we?) So we can imagine a new body. In Heaven, we’ll rest (Revelation 14:13). We know what it means to rest. And to want to rest (Hebrews 4:10-11).

We’re told we will serve Christ on the New Earth, working for his glory (Revelation 22:3). We know what it means to work. And to want to work.

Scripture speaks of a New Jerusalem made of precious stones. Some of the jewels listed in Revelation 21:19-21 are among the hardest substances known. They indicate the material solidity of the New Earth. The problem is not that the Bible doesn’t tell us much about Heaven. It’s that we don’t pay attention to what it tells us.

Some of the best images of Heaven are in children’s books. Why? Because they depict earthly scenes, with animals and people playing, and joyful activities. The books for adults, on the other hand, often try to be philosophical, profound, ethereal, and otherworldly. But that kind of Heaven is precisely what the Bible doesn’t portray as the place where we’ll live forever.

We can only hope for what we desire, and we can only desire what we can imagine. If you think you can’t imagine Heaven—or if you imagine it as something drab and unappealing—you can’t get excited about it. You can’t come with that childlike eagerness to embrace the kingdom that God so highly values (Mark 10:15).

Abraham “was looking forward to the city with foundations, whose architect and builder is God” (Hebrews 11:10). If he was looking forward to it, don’t you think he was imagining what it would be like? Abraham’s descendants “were longing for a better country—a heavenly one” (Hebrews 11:16).

And, as Christ’s followers, “we do not have an enduring city, but we are looking for the city that is to come” (Hebrews 13:14); “we are looking forward to the new heavens and new earth he has promised” (2 Peter 3:13, NLT).

Is the Eternal Heaven an Actual Place?

Many people can’t resist spiritualizing what the Bible teaches about Heaven. According to an evangelical theologian, “While heaven is both a place and a state, it is primarily a state.” But what does this mean? A theologian writes, “Paul does not think of heaven as a place, but thinks of it in terms of the presence of God.” But when a person is “present,” doesn’t that suggest there’s a place?

One book puts place in quotation marks whenever it uses the word to describe Heaven or Hell. It says Paradise is “a spiritual condition more than a spatial location.” But Jesus didn’t say that Heaven was “primarily a state” or a “spiritual condition.” He spoke of a house with many rooms in which he would prepare a place for us (John 14:2). In Revelation 21-22, the New Earth and New Jerusalem are portrayed as actual places, with detailed physical descriptions.

Jesus told the disciples, “I will come back and take you to be with me that you also may be where I am” (John 14:3). He uses ordinary, earthly, spatial terms to describe Heaven. The word “where” refers to a place, a location. Likewise, the phrase “come back and take you” indicates movement and a physical destination.

If Heaven isn’t a place, would Jesus have said it was? If we reduce Heaven to something less than or other than a place, we strip Christ’s words of their meaning.

Are We Just Passing Through?

The old gospel song, “This world is not my home, I’m just a-passing through,” is a half truth. We may pass from the Earth through death, but eventually we’ll be back to live on the restored Earth.

Earth has been damaged by our sin (Genesis 3:17). Therefore, the Earth as it is now (under the Curse) is not our home. The world as it was, and as it will be, is our home. We have never known a world without sin, suffering, and death. Yet we yearn for such a life and such a world. When we see a roaring waterfall, beautiful flowers, a wild animal in its native habitat, or the joy in the eyes of our pets when they see us, we sense that this world is—or at least was meant to be—our home.

We are pilgrims in this life, not because our home will never be on Earth, but because our eternal home is not currently on Earth. It was and it will be, but it’s not now.

Will the Eden we long for return? Will it be occupied by familiar, tangible, physical features and fully embodied people? The Bible clearly answers yes.

The biblical doctrine of the New Earth implies something startling: that if we want to know what the ultimate Heaven, our eternal home, will be like, the best place to start is by looking around us. The present Earth is as much a valid reference point for envisioning the New Earth as our present bodies are a valid reference point for envisioning our new bodies. We shouldn’t read into the New Earth anything that’s wrong with this one, but can we not imagine what it would be like to be unhindered by disease and death? Can we not envision natural beauty untainted by destruction?

The idea of the New Earth as a physical place isn’t an invention of shortsighted human imagination. Rather, it’s the invention of a transcendent God, who made physical human beings to live on a physical Earth, and who chose to become a man himself on that same Earth. He did this that he might redeem mankind and Earth. Why? In order to glorify himself and enjoy forever the company of men and women in a world he’s made for us.

Photo by Jonathan Klok on Unsplash

Randy Alcorn (@randyalcorn) is the author of fifty-some books and the founder and director of Eternal Perspective Ministries